Computerperipheriegeräte die nicht jeder kennt: Grafiktablett, Trackball, Fingerabdruckscanner und Co.

Wohl jeder hat eine Computermaus sowie eine Tastatur. Außerdem dürften Sie Joysticks und Gamepads zum Spielen am PC kennen. Aber es gibt auch weniger bekannte Eingabegeräte, die Ihnen den Umgang mit einigen Programmen merklich erleichtern oder Ihnen sogar ungeahnte Möglichkeiten bieten. Dazu gehören zum Beispiel Trackballs, welche sich in einigen Berufsbildern zu einem selbstverständlichen Werkzeug etabliert haben. Zudem gibt es Peripheriegeräte, die eine gesteigerte Sicherheit gewährleisten. Diesbezüglich sind allen voran Fingerabdruckscanner zu nennen, mit welchen wirklich nur Sie oder von Ihnen festgelegte Personen Ihren Computer starten oder bestimmte Dateien öffnen können.

Was sind Trackballs?

Es gibt verschiedene Arten von Trackballs, von welchen die wenigsten die Form einer Kugel beziehungsweise eines Balls haben, wenngleich der Name dies vermuten lässt. Viele Trackballs sind vielmehr eine Kombination aus einer herkömmlichen Maus und einem Joystick. Genutzt werden Sie hauptsächlich von 3-D-Designern und Architekten, die mit CAD-Programmen arbeiten. Der Vorteil von Trackballs im Vergleich zu einer Maus ist, dass Sie damit sowohl die 3-D-Modelle, als auch die Perspektive denkbar einfach und intuitiv in alle Richtungen bewegen beziehungsweise steuern können. Dies ist vor allem bei komplexen Modellen oder aufwendigen Animationen sehr hilfreich. Darüber hinaus können Sie beispielsweise als Architekt einem Kunden einen dreidimensionalen Entwurf von allen Seiten sichtbar machen. Je nach genutztem Programm kann das Objekt sogar fotorealistisch dargestellt werden, wodurch die Demonstration besonders anschaulich wird.

Werden Sie kreativ!

Wenn Sie Bilder am PC bearbeiten oder erstellen, lohnt es sich, wenn Sie sich ein Grafiktablett zulegen. Ein solches Grafiktablett ist mit einem herkömmlichen Zeichenbrett zu vergleichen, nur dass Sie mit dem dazugehörenden Stift Ihre Zeichnungen direkt in einem Bildbearbeitungsprogramm anfertigen können. Je nach Programm können Sie so alle Arten von Gemälden – von einfachen Skizzen über Kohlezeichnungen bis hin zu Aquarellen – anfertigen. Doch auch die Bearbeitung von Fotos ist mithilfe eines Grafiktabletts weitaus einfacher als mit einer Computermaus, da Sie dank des Stifts besonders akkurat arbeiten können. Besonders gut können Sie mit Grafiktabletts in Form von Touchscreens, auf welchen das zu bearbeitende Bild dargestellt wird, arbeiten. Allerdings sind die Grafiktabletts mit integriertem Monitor sehr teuer. Wenn Sie hingegen lieber Musik am Computer machen, empfehlen sich MIDI-Boards beziehungsweise MIDI-Keyboards. Diese ähneln in ihrem Aussehen und ihrer Funktionsweise herkömmlichen Musikkeyboards. Allerdings können Sie MIDI-Boards direkt an Ihren Computer anschließen und so Ihre Musik sofort und in verlustfreier Klangqualität aufnehmen. Doch darüber hinaus können Sie je nach Soundprogramm sogenannte MIDI-Dateien aufzeichnen. Der unschätzbare Vorteil solcher Dateien im Vergleich zu herkömmlichen Tonaufnahmen ist, dass Sie im Nachhinein einzelne Töne Ihren Vorstellungen entsprechend bearbeiten können. Außerdem ist es möglich, dass Sie Ihre MIDI-Datei so klingen lassen, als hätten Sie sie mit einem anderen Musikinstrument eingespielt.

Peripheriegeräte müssen nicht teuer sein

Während die besagten Peripheriegeräte in vielen Berufen schon lange eine Selbstverständlichkeit sind, werden Sie auch für immer mehr Privatanwender interessant, zumal die PCs heutzutage sehr leistungsstark sind und es recht preiswerte Software gibt. Daher sind diese Peripheriegeräte mittlerweile in allen Preisklassen erhältlich und können Ihr digitales Hobby kostengünstig bereichern.

Kostenlose Bildbearbeitungsprogramme – was bieten sie?

Bildbearbeitungsprogramme für den professionellen Einsatz kosten gerne mehrere Hundert oder gar Tausend Euro. Schon deshalb sind diese Programme für Privatanwender eher uninteressant, zumal sie Ihnen auch Funktionen bieten, die Sie aller Wahrscheinlichkeit nach nie benötigen werden. Aufgrund ihres Funktionsumfangs sind solche Programme für Laien zudem sehr schwer zu bedienen. Allerdings sind im Handel schon für 50 oder 100 Euro durchaus brauchbare Bildbearbeitungsprogramme erhältlich. Doch bevor Sie ein solches erwerben, sollten Sie schauen, ob es nicht auch kostenlose Programme gibt, die Ihren Vorstellungen vollends entsprechen.

Kostenlos, aber von unschätzbarem Wert

Mit den meisten kostenlosen Bildbearbeitungsprogrammen können Sie lediglich die Bildgröße ändern und eventuell die Helligkeit sowie die Kontrastwerte bearbeiten. Zudem ist es oft möglich, dass Sie farbige Fotos in Schwarz-Weiß umwandeln. Andere Bildbearbeitungsprogramme sind zwar ebenfalls sehr limitiert in ihrem Funktionsumfang, ermöglichen Ihnen aber bestimmte Bearbeitungen in absolut professioneller Qualität. Da wären unter anderem Zeichenprogramme zu nennen, mit welchen Sie mithilfe eines Grafiktabletts Kohlezeichnungen oder Gemälde, die wie mit Farbe und Pinsel oder sonstigen Zeichengeräten gemalt wirken, anfertigen können. Wieder andere Programme bieten Ihnen verschiedene Bildeffekte, mit denen Sie die Wirkung Ihrer Fotos stark verändern können. Darüber hinaus gibt es kostenlose Programme, die ausschließlich dem Erstellen von Symbolen, Logos oder Emblemen dienen. Doch da all diese Programme kostenfrei sind, können Sie sich verschiedene Programme zusammensuchen, sodass Ihnen letztendlich alle für Sie interessante Funktionen zur Verfügung stehen. Allerdings können die Suche und die Auswertung der verschiedenen Programme sehr zeitaufwendig sein. Zudem ist es recht umständlich, mit mehreren Programmen arbeiten zu müssen. Dennoch sollten Sie sich nicht vorschnell ein Programm kaufen, da es einige wenige kostenlose Bildbearbeitungsprogramme gibt, die in ihrem Funktionsumfang und ihrer Bedienbarkeit zumindest ihren günstigen Pendants ebenbürtig sind oder diese sogar noch übertreffen.

Wenn es doch Geld kosten darf

Viele der kostenfreien Programme sind ausschließlich für den privaten Gebrauch gedacht, sodass Sie eine Lizenz erwerben müssen, wenn Sie diese gewerblich nutzen möchten. Darüber hinaus sind vor allem die teuren, aber auch einige der relativ günstigen Programme den meisten kostenlosen Bildbearbeitungsprogrammen deutlich überlegen. Ein weiterer Grund, der für den Kauf eines Programms sprechen kann, ist der, dass Sie vielleicht eine bestimmte Funktion benötigen, die Ihnen nur dieses eine Programm bieten kann. Wobei selbstverständlich noch weitere Gründe für den Kauf von Software sprechen können. Doch ganz gleich, aus welchem Grund Sie nun ein Bildbearbeitungsprogramm kaufen möchten, Sie sollten sich vorab vergewissern, dass es auch tatsächlich Ihren Vorstellungen entspricht. Dazu können Sie sich einfach eine Demoversion des jeweiligen Programms herunterladen. In der Regel finden Sie diese Demos auf den Internetseiten der Hersteller. Idealerweise sollten Sie aber gleich mehrere Demos miteinander vergleichen, zumal es schon alleine in der Funktionsweise beziehungsweise der Bedienung gravierende Unterschiede geben kann. Bevor Sie ein Bildbearbeitungsprogramm kaufen, lohnt es sich also, sich zunächst nach kostenlosen Programmen umzusehen. Falls Sie wider Erwarten kein geeignetes Programm finden sollten, empfiehlt es sich, dass Sie sich vorab verschiedene Demos ansehen.

Die Vorteile von Solid-State-Festplatten

Solid-State-Festplatten, kurz SSD (Solid-State-Disk) genannt, funktionieren im Prinzip wie USB-Sticks und sind die Zukunft der Massenspeicher. Sie sind herkömmlichen Festplatten weit überlegen, denn sie haben zahlreiche Vorteile, wie zum Beispiel extrem schnelle Zugriffszeiten.

Die Vorteile von Solid-State-Festplatten

In einigen Geräten findet diese neuartige Technologie schon Anwendung, trotzdem dominieren noch die “alten” Festplatten. Wie der Name schon vermuten lässt (auf Deutsch “Festkörperlaufwerk”), sind SSDs sehr stabil. Sie besitzen keine bewegbaren Teile wie herkömmliche Festplatten, die sehr filigran und leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen sind, sondern bestehen im Grunde lediglich aus einer Aneinanderreihung von Chips und einer Leiterplatine. Dadurch sind sie vollkommen unempfindlich gegen Erschütterungen und Stöße von außen. Was bei einer normalen Festplatte zu verheerenden Datenverlust führen kann, ist für eine SSD überhaupt kein Problem. Diese bietet somit eine bisher nicht dagewesene Datensicherheit. Diese Eigenschaft ist natürlich für mobile Geräte wie Notebooks oder Smartphones von großem Vorteil. Außerdem von großem Nutzen ist ihre absolute Lautlosigkeit sowie die äußerst geringe Abwärme. Auch benötigt eine SSD nur wenig Energie.

Doch der größte Vorteil der Solid-State-Festplatten ist eindeutig ihre extreme Schnelligkeit und ihre hohen Datenraten. Die zurzeit besten SSDs besitzen Zugriffszeiten von 0,1 Millisekunden und lesen Daten fast doppelt so schnell wie derzeitige High-End-Festplatten. Diese Geschwindigkeiten sind deshalb möglich, da SSDs, ähnlich wie USB-Sticks, direkt auf Daten zugreifen können. Eine schnelle SSD kann, dank ihres blitzartigen Datenzugriffs, ein System deutlich mehr beschleunigen als beispielsweise ein besserer Prozessor. Besonders in Verbindung mit Prozessoren, die mehrere Kerne besitzen, zeigt sich dieser enorme Geschwindigkeitszuwachs. Als schnelle Startpartition können sie auch die Startzeit eines Computers verkürzen.

Warum Solid-State-Festplatten herkömmliche Festplatten noch nicht verdrängt haben

Schon heute sind in manchen Geräten SSDs verbaut. So ist zum Beispiel der Flash-Speicher des iPhones im Grunde eine Solid-State-Festplatte. Jedoch sind diese sehr langsam und ihre Leistungen reichen nicht einmal an die älterer Festplatten heran oder bremsen das System mitunter sogar. Auch in vielen Mini-Notebooks kommt die Technologie zum Einsatz. Doch auch hier gilt: Die wahren SSDs können eigentlich viel mehr. Wer eine wirklich leistungsfähige SSD in seinem Notebook haben will, muss ein High-End-Gerät kaufen. Trotz dieser überzeugenden Eigenschaften gibt es derzeit keine breitflächige Einführung von SSDs. Das liegt zum einen daran, dass selbst die größten SSDs gerade mal 128 GB speichern können, was bei heutigen Verhältnissen nur den wenigsten Nutzern genügt. Zum anderen sind SSDs sehr teuer, so kostet ein Gigabyte ca. 4 Euro, während man bei herkömmlichen Festplatten nur 20 bis 30 Cents bezahlen muss. Es wird mindestens noch ein Jahr dauern, bis der Preis von SSDs für den Privatnutzer bezahlbar wird. Auch wird es noch dauern, bis SSDs auch für große Datenmengen, wie sie für Multimedia-Dateien benötigt werden, geeignet sind.

Fazit
Aufgrund des hohen Preises und ihrer, für heutige Verhältnisse, geringen Speicherkapazität, konnte sich die SSDs noch nicht durchsetzen und für die Speicherung großer Datenmengen muss immer noch auf Festplatten zurückgegriffen werden. Doch dies wird sich in einigen Jahren ändern, denn die entsprechenden Unternehmen forschen intensiv an der Optimierung von Solid-State-Festplatten. Aufgrund ihrer einzigartigen Vorteile werden die SSDs in naher Zukunft die derzeitigen Festplatten nach und nach verdrängen.

Name des Urhebers: Inga Nielsen – Fotolia

10 Tipps zum PC-Tuning

Läuft Ihr PC nicht mehr ganz so schnell, wie es eigentlich sein sollte oder kommt es sogar öfters zu Abstürzen und sogenannten Bluescreens, lohnt es sich das Innenleben Ihres PCs ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit wenigen Kniffen kann so Leistung herausgekitzelt werden, die aktuell gar nicht abgerufen wird.

Hardware und Betriebssystem in Ordnung bringen

Tipp 1: PC entstauben

Das ist auch durchaus wörtlich gemeint, denn über die Jahre sammeln sich gefühlte Unmengen von Staub an den Ventilatoren und den einzelnen Gerätschaften im Inneren Ihres PCs. Das kann auf Dauer zu Überhitzung und sogar zu dauerhaften Schäden führen. Deshalb lohnt es sich, das Innere des PCs regelmäßig auszusaugen. Das geht mit etwas Vorsicht und einem ganz normalen Hausstaubsauger schon in wenigen Minuten.

Tipp 2: Grafikkarte und Prozessor übertakten

Von Werk aus sind beide Geräte so eingestellt, dass sie nie wirklich an ihrem Leistungsmaximum operieren. Das kann mit den beigefügten Programmen des Herstellers geändert werden, sollte aber mit Bedacht durchgeführt werden. Eine Steigerung der Leistung führt auch dazu, dass die Geräte schneller heiß werden. Deshalb unbedingt nur in geringem Maß übertakten und gegebenenfalls die Herstelleranleitung noch einmal genau durchlesen.

Tipp 3: Papierkorb entleeren

Klingt simpel führt aber zu schnelleren Zugriffszeiten auf die Festplatte und mehr Speicherplatz. Sollte mindestens einmal im Monat komplett entleert werden.

Weitere hilfreiche Tipps zum PC Tuning

Tipp 4: Registry von Abfällen entsorgen

In der Registry speichert Windows so ziemlich alles, was jemals benutzt oder installiert wurde. Mit einigen kostenlosen Programmen kann die Registry gescannt, eingesehen und im Anschluss mit einem Klick bereinigt werden. Die Verwendung von Programmen garantiert dabei, dass nicht ausversehen wichtige Dateien gelöscht werden.

Tipp 5: Autostart anpassen

Über die Befehlszeile “msconfig” gelangen Sie schnell in eine Menüoption, die Ihnen erlaubt zu schauen, welche Programme beim Autostart mitgestartet werden. Hier sollten nur elementare oder gar keine Programme aufgeführt sein.

Tipp 6: Aktuelle Treiber installieren

Für alle verwendeten Geräte sollten ständig die aktuellen Treiber installiert sein, um bestmögliche Performance zu garantieren.

Tipp 7: Hardware zu Teilen aufrüsten

Das beste Tuning überhaupt ist immer noch die Anschaffung neuer Hardware. Ein neuer RAM-Block oder eine Grafikkarte können besonders bei Spielen schon einen enormen Unterschied ausmachen.

Tipp 8: Lediglich ein Antiviren-Programm

Antiviren-Programme sind ständig damit beschäftigt, die Festplatte und alle laufenden Prozesse zu analysieren und zu durchsuchen. Das kostet natürlich auch Prozessorleistung, weshalb nicht mehr als ein Antiviren-Programm aktiv sein sollte.

Tipp 9: Treiberleichen entfernen

Mit Freeware-Programmen können und sollten in regelmäßigen Abständen alle Rückstände alter Treiber entsorgt werden.

Tipp 10: Gönnen Sie dem PC Auszeiten

Läuft der PC mehrere Stunden am Stück, kann oftmals ein einfacher Neustart einen erheblichen Teil der Leistung wieder herstellen, da so der Arbeitsspeicher komplett entleert wird.

Regelmäßige Pflege schützt Ihren PC

Mit Hilfe der 10 Tuning Tipps können Sie Ihren PC wieder zu Höchstleistungen motivieren. Dafür müssen Sie aber längst kein absoluter Vollprofi sein, die meisten Tipps lassen sich auch von Anfängern meistern. Auch die Durchführung von nur einigen Tipps kann schon spürbare Verbesserungen der PC-Leistung hervorrufen.

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10 Geheimtipps für Google-Mail

At Zeichen mit NotebookIn fast jedem Bereich ist Google präsent. So bietet es auch einen E-Mail – Service an, der Hand in Hand mit anderen Google-Produkten arbeitet und bereits von vielen Usern verwendet wird. Zusätzlich hat Google einige nützliche Features in seinen Dienst eingebaut.

Für Einsteiger

Google-Mail als Cloud

Fast alle Cloud-Anbieter sind auf große Datenmengen ausgerichtet und zum Teil sogar kostenpflichtig. Wenn Sie nur wenige Dateien speichern wollen, können Sie dies einfacher tun, indem Sie die Dateien an eine leere E-Mail anhängen. Die Dateien werden so in Google-Mail gespeichert und sind immer verfügbar.

Wiederherstellen der Kontakte

Falls Sie einmal Ihre Kontaktliste durcheinandergebracht haben sollten, können Sie diese unter “Mehr” und dann “Kontakte wiederherstellen” einfach wieder in den Zustand vor der Änderung bringen.

Text-Formatierungen entfernen

Wenn Sie kopierten Text einfügen, ist dieser meist unpassend formatiert. Doch mit einem Klick auf den “Formatierung entfernen”-Button ist dieses Problem gelöst und der Text wird in einer neutralen Formatierung angezeigt.

Google-Mail mit dem iPhone synchronisieren

Um Ihr Postfach auf Ihrem iPhone immer “up to date” zu halten, müssen Sie das Gerät nicht jedes Mal an den PC anschließen. Sie können dies auch kabellos tun. So ist Ihr Mail-Konto immer auf dem aktuellsten Stand und Sie können eintreffende E-Mails sofort einsehen.

Für Fortgeschrittene

Anzeigen der heimischen IP-Adresse

Für manche Dienste müssen Sie Ihre IP-Adresse kennen. Mit Google-Mail ist es sehr einfach diese herauszufinden, denn Sie können sich alle IP-Adressen anzeigen lassen, mit denen vor kurzem auf Ihr Konto zugegriffen wurde. So könnten Sie auch sehen, wenn ein fremder PC auf Ihr Konto zugreifen würde.

E-Mails nach Größe sortieren

Um neuen Platz in Ihrem Postfach zu schaffen, können Sie diesen entweder kaufen oder durch ein spezielles Script, welches kostenlos im Internet verfügbar ist, nach Größe sortieren lassen, um große E-Mails finden, die Sie löschen können.

Zugriff, selbst wenn Google-Mail “down” ist

Dies ist in der Regel nicht der Fall, doch sollten Sie einmal auf den Dienst zugreifen wollen, obwohl dieser gerade nicht erreichbar ist, so gibt es zahlreiche Möglichkeiten dies zu tun. Beispielsweise können Sie nur die HTML-Version der Seite laden oder die mobile Version benutzen.

Google-Mail als Standard-Dienst einrichten

Normalerweise benötigen Sie ein externes Programm um einen Mail-Anbieter als Standard einzurichten, doch wenn Sie Firefox oder Chrome benutzen ist diese Funktion bereits integriert und kann unter “Einstellungen” bzw. “Optionen” aktiviert werden. Somit wird alles vom Browser erledigt und Sie können auf zusätzliche Anwendungen verzichten.

Einen “Unterdrücken”-Button zu Google-Mail hinzufügen

Durch ein spezielles Google-Script können Sie einen Button zu Ihrem Postfach hinzufügen, welcher bestimmte Mails für eine festgelegte Anzahl von Tagen “unterdrückt”. Nach Ablauf der Frist wird die Mail erneut als “Neu” markiert und Google-Mail erinnert Sie an diese.

Fazit

Google-Mail bietet zahlreiche, einfache und auch komplexere, nützliche Funktionen, wodurch es sich von den meisten E-Mail-Diensten abhebt. Und durch kurzes Recherchieren ließe sich diese Liste von hilfreichen Features sicher noch um einige erweitern. Google hat, wie so oft, auch bei seinem E-Mail-Dienst an fast alles gedacht, und falls eine Funktion mal nicht vorhanden sein sollte, kann diese oft per Script nachgerüstet werden.

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Cloud-Computing – einfach erklärt

Computerarbeit am StrandCloud-Computing ist der neue Megatrend in der Computer- und Internetbranche. Auf der vergangenen Cebit waren Cloud Angebote bei einer Vielzahl von Ausstellern die Hauptthemen. Doch was verbirgt sich hinter dem Marketingbegriff Cloud-Computing und wie kann der normale Computernutzer von diesen Angeboten profitieren? Folgender Artikel gibt Ihnen ein paar wichtige Informationen und Tipps zu dem Thema.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Cloud-Computing?

Unter Cloud-Computing versteht man Services, die auf Servern im Internet betreiben werden und auf die die Nutzer von überall online zugreifen können. Dabei ist es nicht mehr nötig, dass Anwendungen oder bestimmte Daten auf einem lokalen Anwenderrechner vorhanden sein müssen sondern sämtliche Informationen befinden sich in der Internet-”Wolke”, der Cloud.

Die gängigsten Services:

  • E-Mail-, Adressen- und Kalender-Dienste:
  • E-Mails, Adressdaten und Kalendereinträge werden auf Servern im Internet gespeichert und können von den verschiedensten Geräten der Nutzer abgefragt werden.

  • Musik-Dienste:
  • Musik-Bibliotheken von Nutzern sind zentral gespeichert und können online abgerufen bzw. gestreamt werden. Bei Abonnement-Diensten ist es sogar möglich, gegen eine bestimmte Gebühr, unbegrenzt Titel zu streamen ohne selbst in Besitz der Dateien zu sein.

  • Online-Festplatten:
  • Dem Nutzer wird ein Speicher im Internet zur Verfügung gestellt, den er von seinem lokalen Rechner aus wie eine Festplatte verwalten kann. Darauf abgelegte Dateien, wie Fotos, Dokumente oder auch Backups sind online immer abrufbar und werden zusätzlich vom Provider per regelmäßige Sicherung vor Verlust geschützt.

  • Cloud-Anwendungen:
  • Komplette Anwendungen, wie zum Beispiel Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder auch Geschäftskundenprogramme, werden auf Rechnern von Providern betrieben. Der Anwender muss keine lokale Software mehr besitzen oder installieren und kann die Programme direkt per Webbrowser online ausführen.

    Was hat der private Anwender von den Cloud-Diensten

    Waren Cloud-Dienste früher eher im geschäftlichen Umfeld vorzufinden, halten sie aktuell immer mehr Einzug auch in den privaten Bereich. Mittlerweile ist es üblich, dass auch Privatnutzer mehrere Geräte haben, mit denen sie online im Netz unterwegs sind. So ist es durchaus normal, dass zu Hause ein PC, Laptop, Tablet und Smartphone vorzufinden ist. Möchte man alle Informationen auf den verschiedenen Rechnern vorhalten, mussten in der Vergangenheit noch die Daten umständlich hin und her kopiert oder per Hand synchronisiert werden. Dadurch, dass Cloud-Dienste die Daten zentral vorhalten, können nun alle Geräte, die darauf zugreifen, die gleichen Informationen anzeigen. Es ist also prinzipiell egal, mit welchem Gerät der Nutzer zum Beispiel seine E-Mails abfragt. Der Posteingang oder alle anderen Mail-Ordner sind auf Smartphone oder Laptop synchron.

    Cloud Computing kann den Alltag erleichtern

    Da sich die Computernutzung in den letzten Jahren grundlegend verändert hat und die Mobilität des Nutzers dank mobiler Internetverbindung mehr und mehr in den Vordergrund rückt, ist Cloud Computing gerade auch für den Privatbereich äußerst nützlich. Haben Sie entsprechende Cloud-Dienste konfiguriert und richtig eingebunden, sind Sie von lokalen Informationen unabhängig und können von überall auf benötigte Daten zugreifen. Lästiges hantieren mit Kopien oder Datenträgern kann entfallen. Richtig eingesetzt kann Cloud-Computing auch die perfekten Sicherungsstrategien liefern und Sie komplett gegen Datenverlust sichern. Allerdings setzt die Nutzung dieser Dienste ein entsprechendes Vertrauen in die Integrität der Provider oder Verschlüsselungstechniken voraus.

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